7. Werbestempel


Werbestempel kommen als Hand- oder Maschinenstempel vor. Sie können in speziell gestalteten Formen daherkommen oder als auswechselbare Zusätze zu ganz gewöhnlichen Tagesstempeln. Sie können über lange Zeiträume verwendet werden, teilweise über Jahre. Die Gemeinde St. Georgen hat sich in der Mitte der 50er Jahre erstmalig mit dem Gedanken befasst, mittels eines Poststempels für sich zu werben; nach überschlägigen Berechnungen konnten damals damit jährlich über eine Million Postsendungen Werbung für die Stadt auf dem Kamm des Schwarzwalds machen. Die Überlegungen zogen sich aber über einen längeren Zeitraum hin, denn man konnte sich nicht auf ein Motiv einigen.

Das änderte sich, als etwa 1958 Postamtmann Bischoff zum neuen Leiter des Postamts berufen wurde. Er machte den Vorschlag, das Gemeindewappen in den Mittelpunkt des Bildes zu stellen, umrahmt vom Namen des Ortes und einem Werbespruch. Ihm kam dabei zugute, dass Stadtamtmann Arnold gerade vorher das Stadtwappen im Einvernehmen mit dem Generallandesarchiv in eine der Ritterzeit entsprechende äußere und auch heraldisch einwandfreie Form gebracht hatte. In dieser Form ziert es auch den Beginn dieses Heftes. Zuständig für die Zulassung von Werbestempeln war damals die Deutsche Postreklame, deren Bezirksdirektion Karlsruhe Herr Bischoff nach Gesprächen mit Bürgermeister Leuchtenmacher eingehende Motivvorschläge machte.
Stempel 7.1.1
Kreisstempel mit Bögen ou
und geteilter Datumsleiste
06 .04.1959 - 14.06.1962
Dazu gehörte auch der Slogan "Sonnige Bergstadt", der von Werbeberater Bruno Rudnik stammte und seit dieser Zeit bis heute bei zahlreichen Anlässen verwendet wird. Am Ende dieser Bemühungen stand der im Durchmesser 34 mm große Fauststempel, den das neben stehende Bild zeigt:

Die offizielle Genehmigung musste damals das Bundespostministerium erteilen, die mit Schreiben I r M 5 2851-0 vom 27.02.1959 der Deutschen Postreklame gegenüber ausgesprochen wurde. Diese veranlasste die Anfertigung des Stempels und informierte davon die OPD in Freiburg. Erst nachdem diese wiederum das PA St. Georgen mit Notiz vom 11. März 59 in Kenntnis gesetzt hatte, waren alle bürokratischen Hürden überwunden.

Der erste Verwendungstag war der 31. März 1959. Die Laufzeit war zunächst auf drei Jahre befristet, sollte also zum Ende März 1962 auslaufen. Aber es kam doch etwas anders.

Schuld daran waren die neuen vierstelligen Postleitzahlen, die 1962 eingeführt wurden. Als die vereinbarte Verwendungsdauer 1962 auslief, war die Umstellung schon bekannt. Die genauen Einzelheiten waren aber noch nicht festgelegt, so dass man sich zunächst zur unveränderten Weiterverwendung entschloss.
Reinzeichnung 7.1.10
vom 15.12.1962
Amtmann Bischoff machte aber schon am 12. Februar dem Bürgermeister Vorschläge, wie ein neuer Stempel unter prinzipieller Beibehaltung der Form und des Motivs aussehen könnte. Die vierstellige PLZ, die auch in einer bestimmten Größe erscheinen sollte, machte jedoch eine Umgestaltung nötig. Außerdem musste auch der im Oktober 1962 genehmigte neue Ortsnamen mit dem vollen Zusatz "im Schwarzwald" berücksichtigt werden. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist in einem Entwurf dargestellt, den Herr Bischoff in einem weiteren Schreiben mit Datum vom 15. Dezember dem Bürgermeister und dem Gemeinderat zur Diskussion in Form einer Reinzeichnung vorlegte. In einer Gemeinderatssitzung Ende Dezember wurden dieser Entwurf angenommen, sowie die Kosten für die Anfertigung in Höhe von 170,- DM und die jährlichen Gebühren von 250,- DM akzeptiert. Zu einem solchen Stempel ist es aber dann doch nicht gekommen.

Inzwischen war die Verwendung der Postleitzahl 17b im bisherigen Stempel nicht mehr aktuell. Aus der Aktenlage ist mir zwar kein genaues Enddatum für deren Verwendung bekannt, aber auf Grund irgendeiner Anweisung oder auf eigene Veranlassung des Postamtes wurde aus den Stempeln die Postleitzahl 17b entfernt, wahrscheinlich herausgefräst. Ich habe schon im Abschnitt 3.1. darauf hingewiesen, dass dies beim Werbestempel zwischen dem 14. und 29.06.1962 geschehen sein muß. Ab dem 29.06. ist bisher der Stempel dann in aptierter Form bis zum 31.12.1963 dokumentiert.
Stempel 7.1.2
Kreisstempel mit Bögen ou
und geteilter Datumsleiste
29.06.1962 - 31.12.1963


Ein kleines Schmankerl so nebenbei zeigt die verkleinerte Abbildung einer amtlichen Postsache vom 26.05.1963, also eines Briefes des Postamtes St. Georgen mit dem aptierten Stempel 7.1.2, der als Postsache natürlich portofrei befördert wurde und somit keine Briefmarke aufweist.



Warum es aber nicht zum genehmigten Stempel in der neuen Version kam, ist zunächst unerklärlich. Irgendwann in der ersten Jahreshälfte 1963 muß bekannt geworden sein, dass das Postamt wegen des größer gewordenen Postaufkommens mit einer Stempelmaschine für die Briefpost ausgerüstet werden sollte. In einem Schreiben vom 24. Juli 1963 teilt Amtmann Bischoff das der Gemeindeverwaltung mit. In solchen Maschinen wird der eigentliche Stempel in der Form wie bei Handstempeln verwendet, während der Werbezusatz in einem separaten rechteckigen Feld daneben angebracht wird. Ein Rundstempel in der bisherigen Form war also nicht verwendbar, alle bisherigen Bemühungen vergeblich; für den Maschineneinsatz mußten die Überlegungen wieder von vorn beginnen.

Die offizielle Mitteilung der OPD Freiburg mit dem Aktenzeichen IV G 6 6331-0 über den Einsatz der neuen Tischstempelmaschine datiert vom 18. Dezember 1963; die Maschine war aber nicht neu, sondern bisher beim Postamt Überlingen benutzt worden. Der Hersteller wird nicht angegeben, wohl aber die Maschinen Nr. 230 D/543/58. Die letzten beiden Ziffern deuten auf 1958 als Baujahr hin. Vor dem Einsatz in St. Georgen musste sie beim Hersteller generalüberholt werden. Sie sollte Mitte Februar 1964 nach St. Georgen kommen. Wann das genau geschah, ist unbekannt. Für diesen Zeitraum sind leider keine amtlichen Unterlagen mehr vorhanden.


Stempel 7.2.01
Wenn alles mit rechten Dingen weitergegangen ist, müsste also die Stempelmaschine im Februar / März 1964 erstmalig in St. Georgen benutzt worden sein. Allerdings haben sich bisher dafür keine Belege finden lassen, auch keine Stempel ohne Werbeeinsatz. Für Maschinenstempel waren solche mit zwei Unterscheidungsbuchstaben vorgeschrieben, die immer mit "m" begannen (vgl 3.2); der zweite Buchstabe war entweder ein "a" oder in alphabetischer Folge ein weiterer Buchstabe, also "ma", "mb", "mc" etc. Die ersten Werbestempel tauchen erst etwa ein Jahr später auf. Verwunderlich dabei ist, dass man nicht mit den Ub "ma" beginnt, sondern zunächst mit "mc". Offenbar sind auch die Bemühungen um einen Werbeeinsatz für die Bergstadt noch nicht zum Abschluss gekommen, denn zunächst benutzt die Post einen eigenen Einsatz und macht damit Reklame für Postfächer. Warum aber der verbotene Punkt wieder auftaucht und warum man die Zahl 1 für das Postamt nicht anführt, ist wohl menschlichem Irrtum zuzuschreiben.
Ub mc   10.06.1965 - 17.09.1965


Die Stempel selbst blieben in der Form Einkreisstempel mit Stegsegment; in der Schrift unterschieden sie sich von den gewöhnlichen Aufgabestempeln nur durch die Unterscheidungsbuchstaben. Das Werbefeld hatte bedingt durch die Maschine immer die gleichen Maße von 2,8 x 3,0 cm. Das bleibt auch später bei der fünfstelligen PLZ unverändert so.

Stempel 7.2.02
In den noch vorhandenen Unterlagen ist dann erst wieder mit Datum vom 26. August 1966 - also mehr als 2½ Jahre nach Auslaufen des bisherigen Werbestempels - ein Antrag der Postreklame an das Bundesministerium des Post- und Fernmeldewesens festzustellen, der die Ära des von der Freiburger Graphikerin Laiber geschaffenen Wandermännle's und des Skiwanderer's einleitet. Das Ministerium hat den Antrag bereits am 30. August genehmigt und die OPD Freiburg dies dem Postamt St. Georgen unter dem Zeichen 12/13-1a 2851-0 mitgeteilt. Am 11. Oktober wurde der Stempel erstmalig verwendet, der Schwarzwälder Bote (Villinger Kreiszeitung) berichtet darüber am 15.10.1966. Mit dem Wandermännle hat man den Drachentöter verlassen und voll auf ein Urlaubsmotiv gesetzt.
Ub mc   11.10.1967 - 26.01.1972


Stempel 7.2.03
Es ist allerdings schwierig, die genauen Einsatzzeiten festzustellen, zumal dieses Motiv nur in der wärmeren Jahreszeit verwendet wurde, so etwa von Mitte April bis Mitte Oktober; im Winter wurde es durch den Skiwanderer ersetzt, der aber seine Skistöcke auch als Spazierstöcke verwendet und die Ski auf der Schulter trägt. Beide Motive wurden also abwechselnd bis 1971/72 eingesetzt. Als amtliche Laufzeit wird die Zeit vom 15. Oktober 1967 bis 14. Oktober 1970 angegeben; diese Angabe gilt aber nur für den Werbeeinsatz. Der Stempel selbst kann unabhängig davon bei Bedarf ausgewechselt werden.
Ub mc   11.10.1967 - 26.01.1972


Einen solchen Anlass muss es denn auch gegeben haben, ohne dass dessen Grund bisher bekannt ist. Vermutlich geschah es zusammen mit dem Austausch der Stempelmaschine. Ab Ende 1972 treten die gleichen Werbebilder mit einem Stempel auf, der die Unterscheidungsbuchstaben "mb" trägt. Er trägt auch die Postamtsnummer 1 und weist richtigerweise keinen Punkt hinter ST auf, ist also der Postnorm entsprechend.

Stempel 7.2.04
 
Stempel 7.2.05
 
Ub mb   14.12.1972 - 25.09.1981
 
Ub mb   21.12.1972 - 29.09.1981


Der bestehende Werbevertrag zwischen der Postreklame GmbH und der Stadtverwaltung wurde nach dem 30. September 1981 zunächst nicht verlängert; der Grund dafür ist unbekannt. Allerdings gibt es den Stempel 7.2.04 mit dem Datum vom 30.3.89, einem Datum also, an dem er schon jahrelang aus dem Verkehr gezogen war. Es war bisher nicht zu klären, ob es sich nur um einen Fehler bei der Einstellung des Stempels handelt oder ob der wahrscheinlich noch beim Postamt vorhandene Werbeeinsatz noch einmal kurzfristig verwendet wurde, aus welchem Grund auch immer. Wegen des fehlenden Vertrages wurde als Ersatz ein Wellenlinien - Einsatz verwendet.

Stempel 7.2.06
Ub mb   15.03.1980 - 30.09.1983


Eine Fortsetzung gab es 1984. In dieser Zeit beging die Gemeinde das 900jährige Jubiläum ihres Bestehens; dabei betrachtete man die Zeit seit der Klostergründung als Continuum, eine weltliche Gemeinde gab es erst später. Als Werbeeinsatz verwendete man das Conventsiegel des Klosters aus dem 14. Jahrhundert, wie es an einer Urkunde vom 29.09.1325 im Generallandesarchiv in Karlsruhe noch vorhanden ist. Es zeigt die Inschrift "SIGILLUM COVENT SCT GEORGII" (Convent ohne n hinter dem o geschrieben). Die Urkunde beinhaltet, wie Ulrich von Teck seine bisherigen Leibgdinge in St. Georgen dem Kloster überschreibt.
Stempel 7.2.07
Ub mb     03.02.1984 - 28.02.1985


Dieser Stempeleinsatz sollte naturgemäß im Jubiläumsjahr verwendet werden, wurde aber nicht fristgemäß fertig. Deshalb begann seine Laufzeit erst am 1. Februar und war zunächst bis 31.01.1985 befristet. Aber erst am 3. Januar 1985 konnte die Postreklame einen neuen Antrag an die OPD geben, ab 01.03.85 wieder den Wandermännle-Stempel einzusetzen. Dieser Stempel stand ab dem 28.02.85 zur Verfügung und wurde auch ab Anfang März verwendet. Also wurde der Jubiläumsstempel 7.2.07 auch noch den Monat Februar über benutzt.

Der neue Stempel zeigt wieder das Wandermännle, aber in einer geänderten Darstellung. Bisher war die Zeichnung vollflächig, während bei der neuen Fassung nur die Konturen schwarz gehalten waren. Die Innenflächen blieben leer. Parallel zum Wandermännle gab es aber diesmal keinen Skiwanderer, so dass das neue Motiv durchgängig bis zum Ende des Vertrages am 28. Februar 1990 verwendet wurde.

Stempel 7.2.08
Ub mb     28.02.1985 - 13.10.1989


Aber Anfang 1990 muß der Wanderer müde geworden sein; die Gemeinde änderte das Motiv und zeigte jetzt einen stilisierten Wald, wandelte auch den bisherigen Werbetext leicht ab. Der Grund für die Änderung war durch ein Schreiben der Postreklame vom 25. Januar 1990 gegeben; darin war der Wandermännle-Werbeeinsatz als abgenutzt bezeichnet worden. Weil man daher gezwungen war, sowieso einen neuen Stempel anzufertigen, schlug die Stadtverwaltung
ein neues Motiv vor und zwar den schon erwähnten und nebenstehend abgebildeten Wald. Der Grund dafür dürfte in der Tatsache zu suchen sein, dass die Stadt St. Georgen in der Fremdenverkehrswerbung und bei anderen Gelegenheiten dieses Motiv schon seit der 900-Jahr-Feier im Jahre 1984 verwendete. Es war vom St. Georgener Designer Hans Uwe Lorius zu diesem Jubiläum geschaffen worden; es ist anzunehmen, dass man im Sinne eines durchgängigen Werbebildes (corporate identity) die Entscheidung traf, es auch im örtlichen Werbestempel einzusetzen.


Parallel dazu ersetzte die Post auch den eigentlichen Stempelkopf. Die Unterscheidungsbuchstaben "mb" wurden beibehalten. Den Unterschied kann man an zwei Details ausmachen: den einstelligen Monatsziffern ist ein waagrechter Strich vorgesetzt (neun- statt achtstelliger Typenradsatz) und beim Ortsnamen erscheint hinter "ST" der eigentlich nicht zulässige Punkt. Der neue Stempelkopf lässt sich ab Anfang 1990 feststellen, während der neue Werbeeinsatz erst Anfang März von der Gemeinde freigegeben wurde. In der Zwischenzeit wurde ein Einsatz mit Wellenlinien verwendet, obwohl der Werbevertrag mit der Postreklame in Karlsruhe nicht unterbrochen war.

Stempel 7.2.09
Stempel 7.2.10
Ub mb     16.02.1990 - 19.04.1990
Ub mb     22.05.1990 - 22.05.1993


Mit der Einführung der 5stelligen Postleitzahlen am 01.07.1993 musste dann der Stempelkopf ausgetauscht werden, die Werbeplatteplatte dagegen natürlich nicht. Im Gegensatz zu den Handstempeln blieb der Punkt hinter "ST" im Ortsnamen.

Stempel 7.2.11
Ub mb     11.06.1993 - 31.12.1998


Nach der Wiedervereinigung und der Einführung der fünfstelligen PLZ entwickelte die Post das Briefkonzept 2000. Bei der alten Bundespost im kleineren Bundesgebiet verfügte man über etwa 1100 Knotenpunkte, bei denen die Tagespost mehrfach in die Hand genommen und nach den jeweiligen Kriterien sortiert werden musste. Bei täglich mehr als 60 Millionen Sendungen eine wahre Sisyphusarbeit. Um von dieser auch äußerst kostenintensiven Arbeit wegzukommen, teilte man das neue Bundesgebiet in 83 Leiträume ein, von denen jedes ein sog. Briefzentrum (BZ) erhielt. In diesen Zentren wird heute die gesamte ein- und ausgehende Briefpost weitgehend automatisch gestempelt und sortiert. Für den Stempelsammler der bisherigen Art hat dieses aus wirtschaftlichen Zwängen geborene Konzept den riesigen Nachteil, dass die Stempelvielfalt stark schrumpft, viele Stempel ganz wegfallen, andere nur noch eine im Vergleich zu früher geringere Menge Sendungen stempeln. Was für die Post den Vorteil von Kosteneinsparungen mit sich bringt, nimmt dem Sammler leider die Vielfältigkeit seines Hobbys.

Das für St. Georgen zuständige Briefzentrum 78 in Villingen-Schwenningen wurde am 7. Mai 1997 eröffnet. Seit diesem Tag wird alle in Briefkästen im Ortsgebiet St. Georgen eingeworfene Post im BZ automatisch gestempelt. Der Ortsname St. Georgen tritt nicht mehr in Erscheinung. Nur noch die am Postschalter in St. Georgen aufgegebene (Sammler-) Post wird auf Wunsch hier gestempelt. Außerdem verblieb für eine Übergangszeit eine Briefordnerei in der Filiale am Marktplatz erhalten, die die auf der Postfiliale direkt aufgelieferten Sendungen maschinell stempelte. Also konnte der Werbestempel 7.2.10 weiterhin verwendet werden. Aber es war von vornherein klar, dass dies nur für eine befristete Zeit vorgesehen war, bis sich das Briefzentrum richtig eingearbeitet hatte. Deshalb wurde der Vertrag wegen des Werbestempels der Gemeinde gegenüber per 31.12.1998 gekündigt. An diesem Tag gab es also die letzte Möglichkeit, mit dem Slogan "Wandern in Sonne und Höhenluft" zu werben.


Stempel 7.2.12
Die Briefordnerei arbeitete aber über diesen Tag hinaus, zunächst ohne Werbeeinsatz. Als sich die Schließung immer wieder hinauszögerte, nutzte die Post die Möglichkeit zur Eigenwerbung. Sie verwendete die auch schon andernorts bekannte Aufforderung "Schreib mal wieder". So wurde der Maschinenstempel bis zum 10. Juni 2000 weiter benutzt. Das war dann der letzte Arbeitstag, die Stempelmaschine wurde ausgemustert, die Briefordnerei geschlossen.
Ub mb    24.02.1999 - 21.10.2000